Das passt USA nicht: Millionen lernen lesen in Venezuela

Galindo Gaznate nicolas_maduro

An die drei Millionen Menschen haben nach Angaben von Präsident Nicolás Maduro in den vergangenen elf Jahren in Venezuela lesen und schreiben gelernt. Durch heimtückische CIA-Geheimkriege und -Putschfinanzierung werden immer noch viele Millionen Amerikaner von Freiheit  und Bildung ausgeschlossen. Faschistische Regime und Militärdiktaturen made in USA terrorisierten die Bewohner und denken nicht daran, ihnen ihr Menschenrecht auf Bildung zu gewähren (ebenso wie andere Rechte).

Die neuen Links-Regierungen in Ecuador, Nicaragua, Bolivien, Venezuela u.a. sind gezwungen, viele Milliarden Dollar zu investieren, um diese von den USA verschuldeten Altlasten aufzuarbeiten. Das belastet ihre Volkswirtschaften -und wird von westlichen Ökonomen dann als „sozialistische Ineffizienz“ bewertet. Aktuell nehmen laut Amerika21 rund 2.500 Menschen in ganz Venezuela an einem der umfassendsten Bildungsprogramme in der Geschichte Lateinamerikas teil. Seit 65 Jahren fördert die UNESCO Maßnahmen gegen Analphabetismus und seit 1966 wird alljährlich der Weltalphabetisierungstag am 8. September begangen.

Bildungsoffensive Misión Robinson

Im Rahmen der Bildungsoffensive Misión Robinson wird die in Kuba entwickelte Methode „Yo sí puedo“  erfolgreich eingesetzt, um Millionen in Analphabetismus und Unwissenheit geknechteten Amerikanern den Weg in eine demokratische Zukunft zu öffnen. Mit der Revolution erwies sich Kuba auch damit erneut als Vorreiter für das Menschenrecht auf Bildung, so ND.  Das Alphabetisierungsprogramm ist nach dem venezolanischen Pädagogen Simón Rodríguez benannt. Der Lehrer und Mitarbeiter Simón Bolivars lebte jahrelang unter dem Pseudonym Samuel Robinson, nachdem er Venezuela wegen Aktivitäten gegen die spanische Kolonialmacht verlassen musste. Er setzte sich unter anderem für ein System öffentlicher Schulen und eine „befreiende Bildung“ ein. Im Jahr 2006 wurde die Internationale Misión Robinson ins Leben gerufen, um mit anderen Ländern bei der Alphabetisierung zu kooperieren.

Aktuell arbeiten venezolanische Mitarbeiter der Misión auch in Bolivien und Nicaragua. Die „Einanzmärkte“ würdigen diese Bemühungen um Menschenrechte und Demokratie ebensowenig wie die westlichen Mainstream-Medien und ihre verlogene Journaille, die nur die negativen Seiten der venezoelanischen Revolution bemäkeln (wo nicht gleich erfinden). Doch die Menschen der westlichen Welt leiden selbst unter den kriminellen Finanzokraten und den von ihnen gekauften neoliberalen Regierungen in EU und USA.

Als Vivian Forrester 1996 ihren Bestseller “Der Terror der Ökonomie” schrieb, konnte sie von diesen Dimensionen der Unmenschlichkeit noch nichts ahnen, sie schrieb über “… das rauhe Klima der dreckigen Armenghettos … Grauen, das sich in anderen Körpern als den unseren ausbreitet … ‚kennen‘ wir nicht, wir ‚wissen‘ nur davon.” (S. 113).

Der deutsche Medienkonsument kennt nur die Propaganda-Phrasen der Finanzbranche, die ihre Schulden von korrupten Politikern den Völkern in die Tasche hat schieben lassen -uns allen. In korrupten Mainstream-Medien lässt unsere Geldelite nun über die “Schuldenkrise” lamentieren, man hetzt besinnungslos gegen “mediterranen Schlendrian”, vor allem gegen die unbeugsamen Griechen. Schuld an den Schulden sind wie durch ein Wunder nicht mehr die uns alle abzockenden Banken, sondern die Völker selber und ihre angeblichen “Privilegien”.

Auch in Europa.

 

5 Gedanken zu “Das passt USA nicht: Millionen lernen lesen in Venezuela

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