Die Flüchtlinge, die USA und ihre „islamischen“ Lohnterroristen

Leserbeitrag von „tag heute“ blackwater
Wer die Begriffe beherrscht, beherrscht die Debatte, das habe ich bereits erfahren. Wenn ich statt “US-Amerika” “Amerika” sage, werde ich mich kaum wundern können, wenn ich eine Debatte zum Thema US-Imperialismus bereits verloren habe. Denn den imperialistischen Anspruch der USA auf den gesamten Doppelkontinent namens Amerika habe ja ich bereits anerkannt, durch meine Verwendung des Begriffes “Amerika” als Bezeichnung für das Land USA.

„Islamischer“  Lohnterrorismus

Eine weitere Bedeutungsfalle stellt der Begriff “islamistischer Terrorismus” dar – der als “islamischer Terrorismus” verstanden wird, weil auf der Straße wohl kaum jemand einen Unterschied sieht – und deshalb kaum verwenden kann, ohne damit unfreiwillig zu behaupten, dass 1700 Angehörige aller verschiedenen Konfessionen des Islam grundsätzlich terroristisch seien. Und dies, obwohl die meisten dieser Lohnterroristen in Wahrheit Anhänger der engstens westverbündeten, von allen vier Konfessionen des Islam als Irrlehre abgelehnten, seinerzeit vom britischen Kolonialismus aufgebrachten, saudisch-terroristischen Halsabschneidersekte des Wahhabismus sind.

Und dies, obwohl die meisten dieser Lohnterroristen, (andere) Menschen (willkürlich) als Ungläubige beschuldigen und damit auch den heiligen Propheten des Islam, also sich selbst als die Ungläubigen zeigen. Und dies, obwohl die meisten dieser Lohnterroristen, bekanntlich für US-Dollars, US-trainiert und mit US-Waffen Muslime ermorden, jedes islamische Gotteshaus zerstören, mit ihren menschenhasserisch-faschistischen Verbrechen die Fahne mit dem Siegel des islamischen Propheten und eine ganze Weltreligion in den Dreck ziehen. Und dies, obwohl die meisten dieser Lohnterroristen, eher die Nato anbeten als Allah und damit alles andere sind als islamisch.

(Mittelmeer-) Flüchtlinge oder -Heimatvertriebene?

Daher nun meine Anregung zum Begriff “Flüchtling”. Zunächst die Definition aus dem Duden:

Flücht­ling, Bedeutung: “Person, die aus politischen, religiösen, wirtschaftlichen oder ethnischen Gründen ihre Heimat eilig verlassen hat oder verlassen musste und dabei ihren Besitz zurückgelassen hat.”

Warum mussten diese Menschen so eilig ihre Heimat verlassen? Etwa nicht auch wegen des von Washingtons Westen im Rahmen seiner Chaos-Strategie geförderten Lohnterrorismus? Diese Menschen sind demnach also eher Heimatvertriebene.

Heimatvertriebener, Bedeutung: Person, die zum Verlassen ihrer Heimat gezwungen wurde.

Die die derzeitige Bedeutung des Begriffes “Flüchtling” beinhaltet zum Teil noch die Wahl zu bleiben. Dagegen jemanden als Heimatvertriebenen zu bezeichnen besagt, dass dieser Mensch keine Wahl hatte, dass es eindeutig benennbare Täter geben muss und das ist dann die Frage danach, wer in der Heimat der Vertriebenen die Vertreiber trainiert, bezahlt und bewaffnet und ob es nicht in Wirklichkeit nur wieder um “offene Territorien für Investoren” geht, wie die Propagandisten der Geschäftemacher so zynisch zu sagen pflegen. Danke.

–x–Anm.:

Dieser engagierte und kluge Leserbeitrag von „tag heute“, erschien der Redaktion wert als Artikel allen Lesern zugänglich gemacht zu werden (orthografisch leicht korrigiert, Sätze von mehr als 100 Wörtern wurden der besseren Lesbarkeit wegen in mehrere Sätze geteilt).

5 Gedanken zu “Die Flüchtlinge, die USA und ihre „islamischen“ Lohnterroristen

  1. Ungewohnt harte Worte hier, scheint aber alles sehr verständlich. Leider fürchte ich, dass es neben Lohnterroristen tatsächlich viele Schwachköpfe gibt, die solchen Gewaltsekten hinterher laufen und alles noch schlimmer machen -aus Mordlust, Sadismus und Rachestreben (das durchaus verirrtes und mutwillig pervertiertes Gerechtigkeitsstreben sein kann).

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