Rosenkreuzer und Bilderberger: Axa Chef de Castries‘ Wurzeln

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Christian Marie Comte de La Croix de Castries

Alba Andujo

Der adelige Axa-Boss Henri de Castries, dessen Familie auf Jahrhunderte als Teil der Aristokratie zurückblickt und schon in den Kreuzzügen kämpfte, sagte der DPA, dass „die individuelle Freiheit wichtig ist, und dass jedes Individuum die anderen respektieren muss.“ Leider galt dies noch nicht für die kolonial Geknechteten in Vietnam und die Leibeigenen der Adligen im Stammbaum. Neigung zu großen Verschwörungen zeigten die de Castries nachweislich schon im 18.Jahrhundert.

Christian Marie Comte de La Croix de Castries (1902-1991) war Kommandeur der französischen Kolonialtruppen in Vietnam bei der Schlacht von Điện Biên Phủ, der entscheidenden Schlacht im Ersten Indochinakrieg zwischen Frankreich und den Việt Minh, (die deutsche Presseagentur DPA ging aus den Pressediensten der Besatzungsmächte hervor).

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Charles Eugène de Castries

Charles Eugène Gabriel de La Croix, Marquis de Castries (1727-1801) war ein französischer Minister und ein Marschall von Frankreich. Sein vollständiger Titel lautet: Marquis de Castries, Baron des États de Languedoc, Comte de Charlus, Baron de Castelnau et de Montjouvent, Seigneur de Puylaurens et de Lézignan.

Sein Vorfahr J.F. de la Croix de Castries zeigte Neigungen zu großen Verschwörungen und Geheimkulten, er schrieb schon 1772 über Rosenkreuzer und andere Kulte -er wäre sicher stolz auf seinen Nachfahren an der Spitze der Bilderberg-Konferenz und der AXA-Rentenenteignung der Volksmassen, die jedem Adligen das Herz jubilieren lassen dürfte.

Krieg, Finanzfirmen und Verschwörungen der wenigen Reichen gegen die vielen Armgemachten und -gehaltenen, so sehen Bilderberger-Genealogien aus.

Wobei nichts gegen humanistische Aspekte des Rosenkreuzertums gesagt sein soll, ebensowenig wie über solche der Freimaurer -die Bilderberger müssen erst noch beweisen, dass sie mehr sind als eine hochkorruptive Bande vpn Elite-Dieben, die hinter verschlossenen Türen ihr nächstes großen Ding ausbaldowern (wovon sie den anwesenden Politikern und Alibi-Wissenschaftlern nichts sagen dürften, die werden vermutlich nur auf korrumpierbare Elemente abgeklopft… deren Karrieren dann gefördert werden; wer nach dem Treff keine Karriere machte, war entweder zu dumm oder nicht korrupt genug, darf man wohl vermuten).

Bibliotheca Rosicruciana. 15 
96 [Castries (J. F. de la Croix de)] Dictionnaire Historiques 
des Cultes Religieux ^tablis daus le Monde, &c. 5 vols, 
8vo. Liege, 1772 Contains an Article on the R. c. order.
Die Rosenkreuzer
Die Rosenkreuzer
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Die Monas-Glyphe John Dees auf der Titelseite der Chymischen Hochzeit

Die Rosenkreuzer sind eine nach dem legendären Christian Rosencreutz benannte literarische Fiktion, die den ideellen Ausgangspunkt für verschiedene Rosenkreuzerorganisationen bildet. Das Rosenkreuzertum trat erstmals im 17. Jahrhundert als Reformbewegung in Tübingen innerhalb des deutschen Protestantismus mit zwei anonymen gesellschaftskritischen, politischen Programmschriften (Fama Fraternitatis und Confessio Fraternitatis) und einer romanhaften Allegorie, der Chymischen Hochzeit, an die Öffentlichkeit. Die Manifeste erschienen in einer Zeit, in der die wissenschaftlich-technische Naturbeherrschung zu einer Entfremdung zwischen Wissenschaft und christlicher Kultur führte. Das Hauptanliegen und Ziel der drei Schriften war es, dieser Entwicklung durch eine Kultivierung der Erde mittels einer kontinuierlichen Reformierung von Wissenschaft, Ethik und Religion gegenzusteuern. In der Fama werden die Rosenkreuzer zudem nicht als Bruderschaft bezeichnet, die zur Geheimhaltung verpflichtet sind. Ihr Selbstverständnis baut auf einer vorurteilsfreien Verbreitung und Nutzbarmachung von Erkenntnissen und noch unbekanntem, unentdecktem Wissen aus anderen Kulturkreisen auf. Organisierte Gruppen von Rosenkreuzern gab es zu dieser Zeit noch nicht.

Erst über 140 Jahre nach Erscheinen der Manifeste wurde um 1760 mit dem Orden der Gold- und Rosenkreuzer die erste Rosenkreuzerorganisation im Umfeld der Freimaurerei gegründet. Dieser Orden bildete mit seiner Form des mystischen Irrationalismus und Illuminismus einen Gegenpol zu den rationalen und modernistischen Kräften der Aufklärung.[1] Der Orden erlangte kurze Zeit Macht und Einfluss in Preußen unter König Friedrich Wilhelm II. und stellte mit dem Religionsedikt von 1788 Kritik an den drei Hauptkonfessionen Preußens unter Strafe. Nach dem Ende des Ordens der Gold- und Rosenkreuzer 1787 lebte der Rosenkreuzer-Mythos ab 1865 in der freimaurerischen Societas Rosicruciana in Anglia (S. R. i. A.) fort. Ferner fand der Mythos Eingang im Umfeld theosophischer und hermetischer Gruppen ab 1875, die auch als „Neue Rosenkreuzer“ bezeichnet werden.

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