Venezuela: Opposition macht Sozialisten für Dürre verantwortlich

Galindo Gaznate

Caracas (IRIB) – Venezuelas Opposition hat nach eigenen Angaben rund 1,85 Millionen Unterschriften eingereicht, um ein Referendum zur Absetzung von Präsident Nicolás Maduro auf den Weg zu bringen. Aufgrund des starken Ölpreissturzes und einer zuvor nie dagewesenen Dürreperiode, der Nahrungsmittel- und Stromknappheit und einer beispiellosen Inflation steht Venezuela vor dem Ruin. Im Dezember hatte die Opposition die Parlamentswahl mit großer Mehrheit gewonnen, weil es ihr dank der Massenmedien gelang, die Schuld für Obamas Fracking-Ölpreis-Attacke und das Klimaphänomen El Ninjo den Sozialisten zuzuschieben.

Deutsche Medien machen die Propaganda-Kampagne mit: Der Deutschlandfunk berichtete, Venezuela leide unter einer Stromkrise, die Opposition mache Maduro dafür verantwortlich. Verschwiegen hat der deutsche Staatssender, dass dies eine Lüge der Opposition ist: Die durch El Ninjo bedingte Dürre hat die Stauseen des Landes ausgetrocknet: Daher der Mangel an Strom. Die manipulierten DLF-Hörer werden es, wie viele für dumm verkaufte Venezuelaner, auf „sozialistische Misswirtschaft“ schieben.

Venezuelas Präsident Maduro kündigte an, dem Referendum zuzustimmen, wenn die Richtigkeit der Unterschriftenlisten durch den Wahlrat geprüft worden ist. Dem Nationalen Wahlrat (CNE) in der Hauptstadt Caracas seien 80 Kisten mit Unterschriftenlisten zur Prüfung übergeben worden, teilte der Chef des Oppositionsbündnisses MUD, Jesús Torrealba, am Montagabend (Ortszeit) mit. Wenige Stunden vor der Sitzung des Wahrats teilte Marudo in seiner wöchentlichen Rede im Radio mit: Falls der Wahlrat in dieser Phase die Richtigkeit der Unterschriften bestätigt, werden wir ein Referendum vor uns haben. Die Überprüfung der Unterschriften soll am morgigen Donnerstag beginnen und das Ergebnis in den darauffolgenden Tagen bekannt gegeben werden.