Wiener FALTER bei Medienlügen mit dabei

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Daniela Brunner (Wiener „Falter“) verteidigt Medienlügen gegen Blogger-Kritik

Daniela Lobmueh

Deutsche Medien, allen voran ARD & ZDF, aber auch deutschsprachige Medien in Österreich, gefallen sich weiterhin darin, alle Kritik, die sie vor allem wegen ihrer Ukrainekriegs-Berichterstattung bekamen, totzuschweigen, abzuwiegeln, als russische Propaganda zu diffamieren. Wer prowestliche Tendenz- und Falschberichterstattung zur Ukraine kritisiert, wird als Kriegspartei im Medienkrieg hingestellt, aber diese billige Taktik hat sehr kurze Beine -so kurz wie ein Klick ins Internet der Blogs.

Viele dumme oder feige Journalisten stimmten in dieses Lied des Eigenlobes ein und betrieben Blogger-Bashing (etwa der Wiener Falter). Der Anti-Blogger-Hetzartikel vom Falter wird im Blog Konjunktion sehr schön bloßgestellt. Die Wiener-Journalistin Simone Brunner bedient alle Vorurteile und ideologischen Vorgaben der Mainstreammedien, sie lügt durch Weglassen und tendenziöse Verzerrung der Faktenlage. Das macht sie sehr raffiniert. Beispiel: Die ARD-Programmbeirat-Affäre. Bei Frau Brunner wird daraus EINE Beschwerde gegen die Taggesschau. In Wahrheit wurde die Tendenzberichterstattung der ARD-Nachrichtenredaktion über viele Monate aus dem internen Gremium heraus sorgfältig analysiert und an konkreten Beispielen Lügen nachgewiesen – bis hin zum Wegschneiden unerwünschter Zeugenaussagen, die durch gegenteilige Kommentare ersetzt wurden (es ging darum, ob Menschen in der Ostukraine Angst vor den Kiewer Truppen oder den “Prorussen-Separatisten” (ARD-Jargon) hätten).

Bedeutung und Hintergrund dieser Affäre wurden von Frau Brunner weggelassen, das ganze abgewiegelt (siehe Link auf mein Blog Jasminrevolution). Die größte Medienlügen-Affäre, die Vertuschung des faschistischen Massakers von Odessa, begangen an Gegner der Kiewer Junta, wird von ihr gleich ganz verschwiegen. Ansonsten macht sie Blogger mies, wo immer sie kann und versteigt sich in philosophische Argumentationen (“Postmoderne”, anything goes), die sie offensichtlich weit überfordern: Eine selbstkritische Reflexion des Wahrheitsanspruchs der Mainstreamer findet bei ihr nicht statt, sie kommt mit der uralten Relativismus-Masche als Vorwurf an die Blogger. Da wäre ihr der neue Artikel von Glenn Greenwald zu empfehlen (dt. auf Jasminrevolution: https://jasminrevolution.wordpress.com/2015/03/03/pressefreiheit-russia-tv-in-london-von-zensur-bedroht/), der zeigt, wie in Großbritannien Zensur ausgeübt wird – mit der Behauptung: Wir sind objektiv, die Russen nicht. Zur ARD-Rüge wg. Tendenzberichterstattung an Tagesschau/Tagesthemen usw. (nach dt. Rundfunkstaatsvertrag verboten):
https://jasminrevolution.wordpress.com/2014/09/18/ard-ukraine-propaganda-klatsche-vom-programmbeirat/

Auch wenn bezahlte Tendenzschreiberinnen sich auf den Kopf stellen und Galle spucken: Die Medienkritik geht weiter und sie kommt nicht nur aus Russland, auch wenn sie scheinbar die russische Partei im Ukrainekrieg ergreift. Dieser Eindruck entsteht jedoch nur, weil die deutschen Medien weiterhin ungehemmte Kriegspropaganda ventilieren: Gegen Moskau, gegen Putin und für USA und Kiew prowestliche Regierung Poroschenko/Jazenjuk. Wer die Tendenz- und Falschberichterstattung in dieser Sache kritisiert, wird als Kriegspartei im Medienkrieg hingestellt, um die berechtigte Kritik zu entkräften. Aber diese Taktik hat sehr kurze Beine -so kurz wie ein Klick ins Internet der Blogs.

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