Alle Jahre wieder: Rechtspopulisten hetzen gegen Gysi

Theodor Marloth 11.2.2013

Bundestagswahlkampf-Zeit heißt Gysi-Stasi-Zeit. Die Rechtspopulisten in den Medien kommen wie immer mit ihrer Stasi-Angstmache aus ihren braunen Löchern. Fakt ist: Gysi ist einer der wenigen, die im deutschen Bundestag Klartext im Sinne der Normalbürger reden, statt vor Banken und Konzernen zu kriechen. Und Gysi hat mehr Geist, Charme und Witz als die komplette Möchtegern-Elite bei Union, FDP und rosagrünem Restparlament.

Gysi-Stasi: Gähn! So müsste BILD eigentlich titeln. Aber darauf warten wir wohl vergeblich. Denn „BILD kämpft für dich“ -du Großkapital, Banker und sonstiger reicher Schmarotzer, aber niemals für die 90% der Bevölkerung, die die Arbeit machen (oder als Hartz-IV-Opfer nicht mal das dürfen -um die anderen in Angst und Billiglohn zu halten).

Wohlgefüttert von Banken und Großkonzernen sind BILD und WELT trotzdem unfähig, sich einmal neue Parolen gegen die Linke auszudenken. Aber Reaktionäre müssen nicht kreativ sein. Wie oft wird der deutsche Michel sich noch mit diesen alten Lügenmärchen von der Linkspartei abschrecken lassen?

Gysi und seine „Stasi-Kontakte“

Immer wieder kommen die braunen Brüder mit ihrer Story von den „Stasi-Kontakten“, weil sie keine völlige Lüge, sondern nur eine verlogene Halbwahrheit ist. Denn Rechtsanwalt Gysi hat immer betont, so das Blog HdF, dass in den 70er Jahren ein angeblicher Staatsanwalt mit ihm über den Sinn des Verfahrens gegen den DDR-Kritiker Bahro sprach. Dieser „Staatsanwalt“ meldete sich dann nicht wieder und später stellte sich heraus, dass er ein Offizier der Staatssicherheit war, der prüfen wollte, ob Gregor Gysi als IM geeignet sei. Damals stellte die Staatssicherheit zu Recht fest, dass Gregor Gysi als IM ungeeignet war. Solche Stasi-Kontakte dürfte jeder DDR-Bürger einmal gehabt haben, der auch nur irgendetwas gesellschaftlich Bedeutsames unternahm.

Es dürfte den sog. „bürgerlichen“ Parteien von Schwarzgelb, den rechtspopulistischen Medien BILD, WELT bis SPIEGEL schwerfallen, in ihren Reihen jemanden zu finden, der nicht diesen Kontakten ähnliche „Gestapo-Kontakte“ gehabt hat (in den entsprechenden Jahrgängen). Die wahren Ausmaße an Nazi-Vergangenheit der West-„Eliten“ sind  natürlich ein Tabu der „bürgerlichen“ Politik und Medien.

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