Hillary Clinton: Zwischen Nixon und Kissinger

Jonathan Turley
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Joe Turley

Während Obama für die Übernahme von Nixons imperialen Präsidentschafts-Modell kritisiert werden könnte, dürfte seine Persönlichkeit sich jedoch deutlich von der des Watergate-Präsidenten Nixon unterscheiden. Hillary Clinton liefert dagegen das ganze NixonPaket. Auf politischer Ebene wurde ihre Vorliebe für die Exekutive und militärische Gewalt mit Lob für (und von) Nixons Staatssekretär Henry Kissinger überschüttet. Es ist jedoch ihre Persönlichkeit, die den Vergleich Clinton-Nixon so auffällig und irritierend macht.

HilaryClintonClinton ist, wie Nixon, bekanntermaßen geheimniskrämerisch und ausweichend. Sie verfügt über eine zwanghafte Resistenz dagegen, die Widersprüchlichkeit von Fakten einfach anerzukennen oder Veränderungen ihrer Position wahrhaben zu wollen. Sie macht nur Zugeständnisse gegen ihre Interessen, wenn es in einer Kontroverse wirklich keine Alternative mehr zur Wahrheit gibt.
Kissinger

Bilderberger Kissinger, Drahtzieher hinter Nixon

Hillary Clintons Positionswechsel und Faktenverdrehungen sind in den USA legendär. In der Tat ist ein Video mit dem Titel „Hillary Clinton für 13 Minuten gerade lügend“ eine InternetSensation mit Millionen von Zuschauern geworden. Umfragen zeigen Clinton im Rekordtief für wahrgenommene Ehrlichkeit und Vertrauenswürdigkeit. (Der Fairness halber: Tarife Trump steht kaum besser da).

Die Ex-Außenministerin Clinton scheint ganz bequem offensichtliche Tatsachen zu leugnen. Zum Beispiel verbrachte sie ein Jahr damit, der Öffentlichkeit weiszumachen, dass sie voll und ganz mit den Ermittlern kooperiere, die ihren Umgang mit ihren emails als Staatssekretärin überprüften. Sie benutzte ihre angebliche Kooperation als Vorwand, um zu den gegen sie erhobenen Vorwürfen keine Fragen mehr beantworten zu müssen. Als der ermittelnde State Department Inspector General seinen sehr kritischen Bericht über den Skandal vorstellte, waren viele schockiert. Die Öffentlichkeit musste erfahren, dass Clinton sich nicht nur selbst weigerte überhaupt mit Ermittlern sprechen, sondern auch ihr Stab an Mitarbeitern angewiesen war zu schweigen. Wo Clinton wiederholt behauptete, dass ihre Methoden vom Außenministerium genehmigt waren, sagte der Bericht, dass sie die Regeln eindeutig verletzt und nie eine Zulassung für solch eine Sicherheitsverletzungen erhalten hatte, und dass ein privater Email-Server, wie Clinton ihn benutzte, niemals akzeptiert worden wäre. Natürlich sind Politiker nicht bekannt für ihre Liebe zur Wahrheit, und Hillary Clinton ist möglicherweise nur ein Beispiel für diese Gruppe, aber wenn, dann ist sie ein herausragendes Beispiel. (…ganzer Kommentar auf Englisch)
siehe auch Kissinger-Files
Die Kissinger-Kabel umfassen mehr als 1,7 Millionen US-diplomatische Datensätze für den Zeitraum von 1973 bis 1976, einschließlich von 205.901 Datensätzen, die im Zusammenhang mit ehemaligen US-Staatssekretär Henry A. Kissinger stehen -einem häufigen Gast der Bilderberger-Konferenzen. Vom 1. Januar 1973 bis zum 31. Dezember 1976 decken die Plus-D-Dateien einePlusD2 Vielzahl von diplomatischen Nachrichten ab, inklusive Kabel, Intelligence-Berichte und Korrespondenz mit dem US-Kongress. Sie enthalten mehr als 1,3 Millionen Depeschen und 320.000 ursprünglich geschützte Datensätze. Dazu gehören mehr als 227.000 Kabel, die als „Vertraulich“, und 61.000 Kabel, die als „Geheim“ eingestuft wurden. Vielleicht noch wichtiger ist, es gibt mehr als 12.000 Dokumente mit der Einschränkung „NODIS“ („no distribution“) und mehr als 9.000 mit „Eyes Only“ beschriftete Dokumente, so die Plattform LeakSource.
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Ein Lügenmärchen: Der Krieg gegen den Terror

Seneca Carvalho F-16 Kampfjet USAF(Gastbeitrag)

Obamas Luftkrieg gegen ISIS ist ein Schwindel. Das ist kein Krieg gegen den Islamischen Staat, das ist ein Krieg gegen Syrien. Der „Krieg gegen den Terrorismus“ ist ein Rauchschleier. Doch es kommt noch schlimmer. Die Hinweise verdichten sich: IS wurde lange Zeit von den USA finanziert und unterstützt.

Laut Independent vom 15. 11.2015 waren „die Bombardierungen… der größte französische Luftschlag, der bisher in Syrien stattgefunden hat.“ Laut dem französischen Verteidigungsministerium war „das erste Ziel, das die Flugzeuge zerstörten, ein Kommandoposten, in dem ein Rekrutierungszentrum, Waffen und ein Munitionsdepot untergebracht waren.“

Was die Berichte allerdings nicht erwähnen, ist dass von Beginn von Obamas Bombenkrieg im August-September 2014 an die von den Vereinigten Staaten von Amerika angeführte Koalition die Positionen der ISIS-Rebellen nicht bombardiert hat. Ganz im Gegenteil, der ISIS wurde von der westlichen Militärallianz beschützt. Die von den Vereinigten Staaten von Amerika angeführten Luftüberfälle wurden benutzt, um den Terroristen Waffen und Munition zukommen zu lassen.

Die meisten Presseberichte beruhen auf Informationen, die aus Frankreichs Verteidigungsministerium kommen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine verlässliche unabhängige Information, dass die französische Luftwaffe in ihrer Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten von Amerika in sinnvoller Weise ISIS-Positionen in Raqqa bombardiert hat.

Die Bombardierungen sind also auch für „den Gebrauch im Inland” gedacht. Sie werden benützt, um Unterstützung der Öffentlichkeit für den Ausnahmezustand zu generieren, gar nicht zu reden von der Aufhebung bürgerlicher Freiheiten im Bereich der Hauptstadt Paris. ” * Fazit: Der vom Westen geführte Krieg gegen den Terror ist ein Lügenmärchen. Siehe auch Michel Chossudovsky.

USA im Zwielicht: Wer finanziert den IS?

Die Hinweise verdichten sich: IS wurde lange Zeit von den USA finanziert und unterstützt. Damit ist das Lügengebäude der US-Neocons zusammengebrochen. Die Weltgemeinschaft sollte jetzt endlich mit dem Verhängen von Sanktionen gegen die USA und Saudi Arabien angemessen aber mit voller Härte reagieren. Die USA müssen es endlich zu spüren bekommen: Es kann nicht sein, wie dieser Staat die ganze Welt für dumm verkauft
Einfach schockierend. Dieser Schurkenstaat schreckt vor gar nichts zurück, vgl. Tribune, rt.com, TheNewAmerican
Auch der bekannte Politiker in Regierungskreisen geschätzte US-Republikaner Rand Paul gab schon Anfang des Jahres bekannt, dass USA lange Zeit mit dem IS in Syrien verbündet waren!

Ich fordere unsere Bundesregierung mit sofort Sanktionen und Einreiseverbote gegen USA und US-Verantwortliche zu verhängen und erlassen. Die gesamte EU sollte endlich diesen Schurkenstaat aus Europa zum Teufel jagen…

Lüge der Woche: Arme Deutsche

Galindo Gaznate 20.4.2013

Erneut machten viele Mainstream-Medien mit dieser Falschmeldung auf, die auf einer absichtlich falsch gedeuteten Statistik der EZB beruht. Die Lüge: „Die Deutschen“ sind ärmer als andere Europäer. Der Trick: Bei der Messung des Reichtums wurde die exotische statistische Größe “Median” ausgewählt. Der Median sagt aber nichts über den (sonst gemeinten) durchschnittlichen Reichtum aller Deutschen aus. Alles Gerede über Hausbesitz und Renten, die angeblich dafür wichtig seien, ist dabei relativ belanglos.

Europas Presse debattiert aufgeregt über die EZB-Vermögensstudie: Titelbild„Unglaublich, die Deutschen sind die Ärmsten in Europa“, staunt „JDD“ aus Frankreich, „Keineswegs“, kontert der Wiener „Standard“ und falls doch, dann sind die deutschen „Übeltäter“ selbst dran Schuld, heißt es im „Guardian“ -der „Spiegel“ machte gar seine Titelstory daraus und fabulierte und schwadronierte kräftig mit –„Vermögen in Griechenland größer als in Deutschland“ machte SpiegelOnline (SpiOn) auf unterstellte den vom deutschen Banken gebeutelten Südeuropäern, ihr „Vermögen zu verstecken“ (als ob deutsche Reiche alle brav damit beim Finanzamt ankämen), mit diesen Hasstiraden setzt SpiOn  seine heimtückische Griechen-Hetze vom letzten Jahr nahtlos fort.

Erneut machten viele Mainstream-Medien also mit dieser Falschmeldung auf, die auf einer absichtlich falsch gedeuteten Statistik der EZB beruht (die auch von der Bundesbank vor vier Wochen vermutlich ebenso absichtlich in missverständlicher Form lanciert wurde). Die Lüge: Deutsche sind ärmer als andere Europäer. Der Trick: Bei der Messung des Reichtums wurde statt des üblichen Durchschnitt als „Mittelwert“ die exotische statistische Größe „Median“ ausgewählt.

Der Median ist der Wert jenes Deutschen, der in der Mitte steht, wenn man alle Deutschen nach anwachsendem Reichtum hintereinander aufstellen würde. Dessen Vermögen entspricht aber nicht dem durchschnittlichen Reichtum aller Deutschen, denn das meiste davon horten die oberen zehn Prozent -davon das meiste wieder die obersten ein Prozent, die ca. 50 Prozent des Geldvermögens besitzen. Fazit: der Median-Mittelwert zeigt nur, dass es in Deutschland mehr Arme gibt als etwa in Spanien. Er verschweigt aber, dass es in Deutschland auch viel, viel mehr Reiche gibt. Deutsche Journalisten verstehen den Median offensichtlich aber nicht und denken an den alltagssprachlichen „Durchschnitt“ (genauer: das arithmetische Mittel, d.h.man zählt alle Personen, summiert ihre Vermögen und teilt die Summe durch die Anzahl der Personen -genau so funktioniert der Median aber nicht!).

Sogar die Junge Welt fiel herein

Leider gilt das sogar für die Junge Welt (jW), sonst ein Lichtblick in unserer weitgehend neoliberalisierten Presselandschaft. Deren Finanzjournalist Lucas Zeise folgte am13.April in der jW der Mainstreamer-Fehldeutung des Median, verteidigte aber dennoch tapfer eine soziale Sichtweise der Thematik:

„Das mag alles richtig sein. Wichtiger wäre der Hinweis, daß die Vermögensstatistik jedes Landes von der schmalen Spitze bestimmt wird. Die Vermögenssumme der fünf oder besser des einen Prozents Superreicher jedes Landes bestimmt, was am Schluß bei Durchschnitt und Median herauskommt.“

Das ist jedoch falsch, wie ich gleich belegen werde: Der Median lässt gerade die Superreichen unter den Tisch fallen. In der Online-Version von Lucas Zeises Artikel „Arme Deutsche“ hat die jW immerhin schon den „Median“ aus diesem Satz getilgt, aber den Hintergrund nicht weiter klargestellt; vielleicht hat die jW unsere Kritik hier mitbekommen, aber nicht ganz verstanden? Keine Angst, weiter unten wird gleich der mysteriöse Median nochmal ganz langsam erklärt: Auch jW-Finanzexperten sollten ab und zu in dieses Blog schauen 😉

Was wollen die EZB-Bankster?

Offensichtlich wollen die EZB-Bankster, wie schon vor drei Wochen die obersten deutschen Bankster und ihre Helfer in den Redaktionen von Presse und TV, zur aktuellen Zypernkrise Nebelkerzen werfen und den deutschen Michel einmal mehr zum Neid auf Südeuropäer aufhetzen. Basis ist die “versehentliche” Verwechslung von Median und Durchschnittswert, die beide als “Mittel” umschrieben werden können, jedoch ganz Unterschiedliches bedeuten.

Propaganda durch Verzerrung und Weglassung

BILD behauptete etwa, das Vermögen deutscher Privathaushalte sei “angeblich um einiges kleiner als das in vermeintlich viel ärmeren Euro-Krisenländern wie Italien oder Spanien”, das gehe aus einer aktuellen “Studie der Bundesbank” hervor.

BILD.de: “Deutsche haben demnach im Mittel ein Vermögen von 51 400 Euro – in Frankreich liegt dagegen das mittlere Vermögen bei 113 500 Euro, in Spanien bei 178 300 und in Italien bei 163 900 Euro. Grund für den vergleichsweise geringen Wert in Deutschland ist die sehr niedrige Eigenheim-Quote hierzulande. Während nur 44,2 Prozent der Deutschen ein Haus oder eine Wohnung ihr Eigen nennen, sind es etwa in Frankreich 57,9 Prozent, in Italien 68,4 Prozent und in Spanien sogar 82,7 Prozent.”

Das ist natürlich falsch -aber die Mainstreamer brachten diese verlogene Verzerrung der Wahrheit durch die Bank, von Bertelsmanns Sender n-tv bis zu den Edelfedern der FAZ. Die Trick ging so: Statt des Durchschnittswertes der Vermögen wurde von der Bundesbank der MEDIAN angegeben, ein seltsamer statistischer Wert, dessen Eigenheiten nur Fachleuten bekannt sind. Der Median führt in diesem Fall zu einer starken Unterschätzung der hohen Einkommen, die sich an der Spitze der Pyramide in Deutschland angesammelt haben. Die wahre Bedeutung ist also nicht: Deutsche sind ärmer als Spanier usw., sondern bei den Deutschen ist der viel größere Reichtum auch noch viel ungleicher verteilt, d.h. die untere Hälfte der Einkommenspyramide ist viel ärmer als in Spanien -dafür ist die obere Hälfte, besonders das obere Zehntel der reichen Deutschen viel reicher. Es geht den Medien aber darum, bei den von ihren Reichen ausgeplünderten armen Deutschen Neid auf Spanier, Griechen usw. zu schüren, statt daheim auf gerechtere Verteilung zu drängen.

Die Bundesbank schrieb:

“Auch im Vergleich mit anderen Ländern der Eurozone ist der Median in Deutschland niedrig: In Frankreich hat der mittlere Haushalt ein Nettovermögen von 113.500 Euro, in Italien von 163.900 Euro und in Spanien sogar von 178.300 Euro. Ein Grund dafür könnte die ungleiche Neigung zum Immobilienbesitz sein…”

Vorher erklärte die Bundesbank zwar kurz den Median, aber die Mainstream-Journalisten waren damit überfordert oder stellten sich zumindest dumm -und außerdem boten die Bundesbanker ja gleich eine Pseudoerklärung dazu: Den Immobilienbesitz. Das ist jedoch Blödsinn -denn wer kaum was auf der Bank hat, kann sich natürlich auch kein Eigenheim leisten. Erklärungswert also gleich Null!

Wikipedia erklärt uns die Statistik des Median:

Der Median oder Zentralwert ist ein Mittelwert für Verteilungen in der Statistik. Der Median einer Anzahl von Werten ist die Zahl, welche an der mittleren Stelle steht, wenn man die Werte nach Größe sortiert…  Im Vergleich zum arithmetischen Mittel, oft Durchschnitt genannt, ist der Median robuster gegenüber Ausreißern (extrem abweichenden Werten).

Konkretes Zahlenbeispiel: Von den spanischen Werten 1, 1, 1, 2, 3, 4, 7 ist der Median 2 (Summe der Vermögen ist nur 19);

Von den deutschen Werten 1, 1, 1, 1, 1, 4, 90, 900, 9000 ist der Median nur 1 (Summe der Vermögen ist aber 9999 -bei doppeltem Median war oben die Vermögenssumme 500mal kleiner: darum können „die Deutschen“ reicher sein bei kleinerem Median!) vgl. auch Statistika-Lexikon.

Unsere Superreichen Multimillionäre und  -milliardäre sind solche statistischen “Ausreißer” und dass der MEDIAN gegen sie “robuster” ist, bedeutet schlicht, dass sie unter den Tisch fallen, statistisch weggelogen werden. Kurzum, wer diese mathematischen Hintergründe nicht kennt und an den Durchschnitt denkt, wenn er Median hört (was alle tun werden, außer Fachleuten), wird de facto belogen. Was wohl Sinn und Zweck der Übung gewesen sein dürfte.

Tatsächlich sind nicht Spanier, Franzosen oder gar Griechen „reicher als Deutsche”, sondern es gibt in Deutschland viel mehr Arme als in Spanien usw., weil den deutschen Armen von den deutschen Reichen viel mehr Geld abgenommen wurde. Aber aus dem gleichen Grund gibt es auch viel mehr Reiche in Deutschland als in Spanien und damit viel mehr Reichtum. Hätten die offiziellen Statistikfälscher bei Bundesbank und EZB nicht Armut, sondern Reichtum in ihrer Statistik und zwar ehrlich gemessen, wäre sicher ein weit größerer deutscher Wert zu verzeichnen gewesen. Traurig: Vor drei Wochen konnte dieser Artikel schon einmal erscheinen, damals gegen eine Medienwalze der Lügen, die die Bundesbank losgetreten hatte -jetzt kam alles noch einmal, nur mit verdrehten Statistiken der EZB. Wenn sie mit einer Lüge gut durchkommen, erfolgt gleich der zweite Aufguss davon mit noch größerem Getöse, wie wir sehen. Aber sage kein Journalist diesmal, er hätte es nicht wissen können -jeder hätte es hier vor drei Wochen schon nachlesen können und viele wurden hoffentlich von ihren Lesern mit der Nase auf Jasminrevolution gestoßen.

Nachtrag:

Auf der Website der London School of Economics and Politics

erschien am 10.04.2013 der Artikel “Selective truths and Spanish riches: The Bundesbank’s study on household wealth” von Stefan Bauchowitz und José Javier Olivas, deren ersterer in der Debatte unter dem Artikel u.a. das Folgende schrieb:

Stefan Bauchowitz says (April 10, 2013)

“…The reporting on the Bundesbank’s PHF and the ECB HFCN focuses on the median values, presumably because the median values is where the differences are starkest. Using the median makes sense if one wants to make within-country assessments (and in fact a large chunk of the PHF focuses on the inequality within Germany), it’s probably less useful for a cross-country assessment and even less so when it comes to debating bail-outs (which is not the stated goal of either study)…”

Was eine -wenn auch entpolitisierte und weniger deutlich ausformulierte-  Soft&Short-Version meiner Argumentation darstellt. qed Galindo Gaznate