Warnung an Machtelite: Anonymous hackt Bilderberg 2017

Gerd R. Rueger bilderbergerclublogo

Die Anonymous-Kampagne gegen die korrupte globale Elite ist in die Offensive gegangen und hat die Bilderberg-Website (kurzzeitig) offline geschickt. Auf der Bilderberg-Homepage erschien demnach eine warnende Anonymous-Botschaft. Anonymous nannte die Bilderberg-Gruppe die „Macht hinter dem Thron“ der neuen Weltordnung und verbreitete einen weltweiten Aufruf zum Widerstand, um das „korrupte globale System“ zu bekämpfen, das uns alle missachtet.

Kern der Botschaft war eine direkte Warnung an die dort versammelten westlichen Macht-Eliten, dass Sie ab heute „ein Jahr Zeit“ zur Arbeit für den Nutzen der Menschheit haben -oder ihre Vermögenswerte, Autos und Häuser werden gehackt und privaten Leben mit ihrem obszönen Luxus öffentlich gemacht:

„Liebe Bilderberg-Mitglieder, von nun an, hat jeder von Ihnen ein Jahr (365 Tage) Zeit, um wirklich zu Gunsten des Menschen tätig zu sein -und nicht nur für Ihre privaten Interessen,“ die Hacker, identifizierten sich angeblich als die „HackBack Bewegung und Anonymous„, und mahnten die Machtelite deutlich  (im hier angegebenen Video, nach einer 3:30 Minuten dauernden, wie bei Anonymous üblich, etwas pathetischen Ansprache).

Anonymous campaign against corrupt global elite

„Ansonsten werden wir Sie finden und wir werden Sie hacken“, so die vermutlich nicht leere Drohung der Hackergruppe. Die Botschaft wurde an die „rich one Prozent“ gerichtet (die wir hier auf Jasmin eher die „greedy one percent“ nennen) und konkretisiert:

„Wir belauschen eure geheimen Sitzungen, lesen eure Emails, die Kontodaten eurer Banken und kennen euer Vermögen. Ihr werdet nirgends sicher sein, wo elektrische Anlagen existieren. Wir kontrollieren eure teuren Autos, eure smarten Internet-gesteuerten Häuser und deren Sicherheits-Anlagen, wir kontrollieren die Smart-Watch eurer Edelprostituierten, das Handy eurer Ehefrau und den Laptop eurer Tochter.“

Das alles ist bedenklich im Sinne des Datenschutzes, doch angesichts der globalen Mega-Probeme, die der obszöne Mega-Luxus der Superreichen bedeutet, dürfte für viele private Fakten ein dringendes öffentliches Interesse bestehen. Videos von der Smartwatch der Edelnutte an die Ehefrau, geschweige denn die Töchter zu senden geht aber zu weit. Wenn dabei kriminelle sexuelle Ausbeutung beobachtet und dokumentiert wird, ist die Polizei der richtige Adressat.

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Nackt-Protest: Brok, Bordelle, Bertelsmann

Theodor Marloth und Nora Drenalin 23.März 2013 220px-2_years_of_FEMEN

Nacktprotestiererin von Femen attackierte “Mr.Bertelsmann” Elmar Brok, einen der mächtigsten EU-Lobbyisten des größten Medienkonzerns Europas: Bertelsmann. Alles wurde auf Video festgehalten (Link hier). Grund: Femen wirft Brok die sexuelle Ausbeutung ukrainischer Frauen vor, die durch die ökonomische Notlage des Landes zur Prostitution gezwungen sind. Zudem soll Brok sich respektlos gegen ukrainische Frauen verhalten haben. Brok leugnet alles.

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Elmar Brok, wurde 2004 Senior Vice President Media Development bei Bertelsmann

Elmar Brok, geboren am 14.05.1946 in Verl/ Kreis Gütersloh (Hauptsitz des Bertelsmann-Medienkonzerns und der Bertelsmann-Stiftung), CDU, ist EU-Parlamentarier mit guten Kontakten zu den höchsten Zirkeln der europäischen Politik und Wirtschaft. 2012 wurde er erneut Vorsitzender des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten des Europäischen Parlaments. Lobbypedia weiß: Er hält Mandate von der Europa- bis auf die Kreisebene und ist in zahlreichen Netzwerken präsent. Brok unterhält enge und langjährige Verbindungen zu Bertelsmann. „Jeder weiß in Brüssel, dass Herr Brok Mr. Bertelsmann ist“ äußerte Tony Robinson, MdEP.

Die Femen Sextremist-Website zeigt ein Video der Attacke auf Mr.Bertelsmann, ihre Begründung für die Tat: Brok konsumierte sexuelle Dienstleistungen von ukrainischen Prostituierten und äußerte sich respektlos zu ukrainischen Frauen. (Brok bestreitet dies)

Yesterday night in Brussels, at the European Parliament, sextremist Alexandra Shevchenko made a topless attack against the European deputy, former leader of the EU Committee on international relations Elmar Brok. According  reliable informations, Brok actively used services of ukrainian prostitutes and gave disrespectful comments to ukrainian women, during his visits in the country. Following and watching after the deputy, the activist came to meet the sex tourist from EP with the battle scream  ”Ukraine is not a brothel”.  After the fight, one of FEMEN activist could leave the place but Sasha Shevchenko was arrested by police officers. FEMEN movement over 5 years has campaigned “Ukraine is not a brothel”, in order to combat sex tourism in Ukraine. FEMEN will penalize all scums involved in this dirty crime regardless of political or social status! Ukraine is not a brothel ! Women are not for sale! Women are not your slaves!

In Deutschland wurde eine Femen-Aktion in der Hamburger Herbertstraße (Rotlichtbezirk nahe der Bertelsmann Magazine „Spiegel“ und „Stern“, Gruner und Jahr Verlag) kritisiert, bei der die Aktivistinnen ein Transparent mit der Parole „Arbeit macht frei“ am Eingang anbrachten und Slogans wie „Sex-Sklaverei ist Faschismus“ und „Prostitution ist Genozid“ verbreiteten. Die antisexistische Gruppe e*vibes aus Dresden bezeichnete in einem offenen Brief an Femen die Gleichsetzung von Prostitution mit dem Holocaust als „in keiner Weise tragbar“, weiß wikipedia.

Die Bertelsmann-Lobbyisten haben einen Think tank

Bertelsmann hat nicht nur schillernde Lobbyisten wie Elmar Brok auf seiner Lohnliste, sondern auch einen Sturmangriff auf unseren Sozialstaat zu verantworten: Sogar Hartz IV geht auf Konto der Bertelsmann-Stiftung, einen dubiosen Thin tank, der Haupteigner des Konzerns ist, aber sich in Händen der Multi-Milliardärs-Familie Mohn befindet. Ziel der Stiftung sind Kampagnen, die meist auf pseudowissenschaftlichen Studien basieren, die tendenziöse Ergebnisse im Sinne des Neoliberalismus liefern, etwa die demografische Panikmache zum Abbau von Sozialleistungen: Weil „wir“ angeblich „immer älter“ werden, soll alles mögliche von Medizin bis zur Rente nicht mehr finanzierbar sein, obwohl unser Land immer reicher wird. Nur sammelt sich unser Geld bei Milliardären wie den Mahns, die keinem etwas abgeben wollen -letztlich sollen Arme, Alte und Kranke auf ihre sozialen Menschenrechte verzichten, damit die Superreichen weiterhin wenig Steuern zahlen und auch sonst keine nennenswerten Beiträge zur Gesellschaft leisten müssen. Dafür wirbt und intrigiert die Bertelsmann-Stiftung, fabriziert ihre „Studien“ und wird gelegentlich sogar beim Lügen erwischt.

Historie: Der Unternehmenspatriarch des Bertelsmann Konzerns Reinhard Mohn gründete 1977 die Bertelsmann Stiftung. Er übereignete im Jahr 1993 die Mehrheit des Aktienkapitals der Bertelsmann AG an die Stiftung. Dadurch sparte Mohn seiner Frau Liz Mohn und seinen Kindern Christoph und Brigitte gut zwei Milliarden Euro Erbschafts- oder Schenkungssteuer, so Lobbypedia. Ein weiterer Vorteil dieses Konstruktes ist, dass der Konzern nicht an Dritte verkauft werden kann, sondern – vermittelt durch die Bertelsmann Stiftung und weitere rechtliche Konstruktionen – in Händen der Familie Mohn bleibt.Reinhard Mohn hatte immer die Motivation in die deutsche Gesellschaft zu wirken. Die Stiftung sollte das lobbyistische Mittel dafür sein. Die Gesellschaft sollte in Mohns Vorstellungswelt nach dem Vorbild des Bertelsmann Konzerns funktionieren und damit ebenso erfolgreich sein -oder ebenso in die Taschen von Multimillionären wirtschaften? Die Bertelsmann Stiftung tritt angeblich für mehr „Wettbewerb und Effizienz“ innerhalb des staatliche Bereichs ein -ein quasi Monopolist auf dem Medienmarkt als Garant fairer Märkte? Man trommelt für Privatisierungen, Studiengebühren und „Selbstregulierung“ der Privatunternehmen. Überall soll Markt werden selbst in Bereichen wie dem Hochschulwesen oder dem Gesundheitsbereich. Mit ihren Projekten nimmt sie einen rein betriebswirtschaftlichen Blickwinkel ein und kommt regelmäßig zum Ergebnis, dass „weniger Staat“ besser sei. Dies soll nach Bertelsmann-Definition dem Allgemeinwohl dienen. Nebenbei nützt es wohl nicht ganz zufällig auch der Bertelsmann AG -der Mega-Konzern hat mit Arvato einen eigenen Bereich geschaffen, der Dienstleistungen als Ersatz für staatliche Leistungen gegen Cash anbietet. Zugleich setzt sich die Stiftung angeblich für mehr privates bürgerschaftliches Engagement ein -natürlich nur, soweit es der Ideologie des Neoliberalismus dient und die Herrschaft der Superreichen über alle Teile der Gesellschaft stärkt.

Organisationsstruktur und Personal: Die Stiftung beschäftigt rund 300 Mitarbeiter. Davon sind 185 im konkreten Projektmanagement tätig. Vorstand der Bertelsmann-Stiftung

  • Aart De Geus (Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann Stiftung)
  • Liz Mohn (Stellv. Vorsitzende, Witwe Mohns)
  • Jörg Dräger, 2001-2008 parteiloser Senator für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg (führte dort Studiengebühren ein)
  • Brigitte Mohn (Tochter Mohns)