2011 hat die Nato Libyen in eine Hölle verwandelt

 Johanna Weichselbaumer

krieg libyen klVor 6 Jahren, am 23. März 2011, wurde, wie immer, durch vorauseilende Lügenpropaganda der Startschuss für den völkerrechtswidrigen NATO-Angriffskrieg in Libyen gegeben.

Die Solidarwerkstatt (Österreich) hat damals eine Anklageschrift gegen die Kriegsverbrecher Nr. 1 (Sarkozy, Cameron, Obama und alle weiteren direkt und indirekt Beteiligten) verfasst und an den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag abgeschickt. Eine Antwort ist bis heute ausgeblieben.

Auch die österreichische Bundesregierung war an dieser Kriegstreiberei massiv beteiligt, durch die Genehmigung der Durchfuhr und des Überflugs von Kriegsgerät bis zur Bereitstellung der österreichischen EU-Battlegroups-SoldatInnen. Wohlwissentlich, dass dies mit unserer Neutralität völlig unvereinbar ist. Besonders hervorgetan haben sich damals auch unser jetziger Bundespräsident Van der Bellen und Peter Pilz, die einen Aufruf für diesen Angriffskrieg in Form eines Antrags an den Nationalrat stellten (fein getarnt als „Einrichtung einer Flugverbotszone“), mit lautstarker Unterstützung der Grünen EU-Parlamentarierin Ulrike Lunacek.

Libyen, einst ein hochentwickeltes Land, wurde innerhalb von acht Monaten um Jahrzehnte zurückgebombt. Hinterlassen wurde ein Land in Elend und Chaos, das nach wie vor von sich rivalisierenden Jihadistengruppen (damals die bejubelten „Rebellen“) beherrscht wird.

„KZ-ähnliche“ Internierungslager

Somit wurde auch einer der Hauptgründe der Fluchtursachen herbeigebombt und dem Personal, das heute die schwersten Menschenrechtsverletzungen von Folter, Versklavung, Vergewaltigung, Hunger bis Mord an Flüchtlingen und anders Gesinnten begeht, der Boden bereitet. Selbst die deutsche Botschaft in Niger beschreibt die Verhältnisse in libyschen Internierungslagern als „KZ-ähnlich“.

Dies alles ignorierend, drängen alle Regierungen der EU-Staaten darauf den Lagerbau in Libyen auszuweiten und Flüchtlinge in diese Hölle zurückzudeportieren. Österreich ist massiv an der weiteren Militarisierung der EU-Außengrenzen, derzeit Brennpunkt Libyen, mitbeteiligt. 15 Soldaten des Jagdkommandos wurden von Doskozil auf das deutsche Schiff der EU-Mittelmeermission „Sophia“ beordert. Außenminister Kurz drängt vorauseilend im Ö1-Morgenjournal (6.3.2017) darauf, die österreichischen EU-Battlegroups zu einer EU-Krisenreaktionstruppe umzufunktionieren, so könnten diese auch endlich zum Einsatz kommen. Zum Einsatz und zur Stärkung von FRONTEX um gemeinsam auf Flüchtlingsjagd gehen zu können. Johanna Weichselbaumer (Friedenswerkstatt März 2017)
Siehe dazu auch die Broschüre der Solidarwerkstattbroschuere fluchtursachen
FLUCHTURSACHEN BEKÄMPFEN – NICHT FLÜCHTLINGE!
64 Seiten, Format: A4
Hrsg.: Solidarwerkstatt Österreich
guernica-Verlag, Linz 2016
ISBN-Nr. 978-3-9503578-5-1
Preis: EUR 7,- (ab 3 Stk. á EUR 6,-; ab 10 Stk. á EUR 5,-)
Zu bestellen bei: office@solidarwerkstatt, T 0732 77 10 94

Siehe auch:

Nato-Regime Libyen: Überfall auf Botschaft Tunesiens

Gerd R. Rueger Tripolis. Bewaffnete einer Miliz haben das tunesische Generalkonsulat überfallen und zehn Angestellte als Geiseln genommen. Einsatzkräfte der islamistischen “Miliz”, Fadschr Libya, umzingelten das Konsulat. Grund könnte das Vorgehen der tunesischen Regierung gegen islamistische Terrorgruppen im eigenen Land sein. Libyen wird derzeit von diversen Warlords beherrscht, die den Nato-Angriff auf Gaddafi gewannen und […]

ARD hat Kriegsauftrag: Venezuela medial sturmreif schießen

Galindo Gaznate ARD & Co. bereiten den nächsten „humanitären“ Raubzug der Nato-Mächte vor. Nach Irak, Libyen und Syrien ist bald wohl Venezuela dran: Das Land hat auch Erdöl, sogar die größten Ölreserven der Welt. Und es hat eine sozialistische Regierung -ein Skandal! Da muss der Staatschef Maduro einfach ein Diktator sein, oder? Oder steckt eine […]

Nein!!! Katar finanziert Islamisten-Terroristen!

Gerd R. Rueger Katar isoliert – es brodelt in westlich gesteuerten Geheimdienstnetzen der Golfregion. Die Mainstream-Medien erzählen heute viel über die Fußball-WM, aber wenig über Katar als Handlanger bei der Nato-Aggression auf Libyen und Syrien. Übrigens beherbergt Katar eine gigantische US-Luftwaffenbasis, weil sich hinter dem Syrienkrieg ein Big Game um Erdgas zwischen Moskau und Washington […]

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Chavez ermordet? Schon Sarkozy versuchte es…

Leserbrief-Gastbeitrag von Hartmut Barth-Engelbart 11.03.2013

Chavez -Opfer eines Attentats? -Da halte ich es gerne mit Toyota: Nichts ist unmöglich, besonders dann wenn es einer Highest-Tech-ABC-bewaffneten Seite nützt… Ich glaube schon, dass die USA, die Möglichkeit hatten, an Hugo Chavez heranzukommen und wenn es in New York bei einem seiner UN-Reden war…Sie haben Malcolm X ermorden lassen, Patrice Lumumba, Ernesto Che Guevarra, Victor Jara, den Genossen Lambrakis, Salvador Allende, sie haben es so oft versucht bei Fidel… sie haben es bei Gaddafi geschafft, bei Saddam, sie versuchen es bei Sadad. Beweisen kann ich gar nichts, ich kann nur fragen: Qui bono! Wem nutzt es? Und bei der Beantwortung dieser Frage komme ich in der Regel sehr nahe an die Täter und ihre Hintermänner…

Vorgestern stieg in Hanau Peer Steinbrück in seinen VW-Phaeton und das ist sehr ungesund. Ich habe ihn gewarnt, mit diesem Wagen sei schon eine Reihe von Spitzenkräften zur Hölle oder in den Himmel gefahren: nicht nur der Sohn des klassischen griechischen Kriegsministers Zeus, der sich beim Alten den Sonnenwagen ausgeliehen hatte und mit überhöhter Geschwindigkeit von der Bahn ab- und die Welt dabei in Brand setzte und darin selbst umkam. Es war auch Jörg Haider, und die Frau Käsmann, wobei unklar ist, ob Schröder neben ihr besoffen auf dem Beifahrersitz saß, wie böse Zungen behaupteten… NUN sie is ja nich ganz sondern nur mundtot gemacht worden, was Afghanistan betrifft….

Es gibt Menschen wie Jassir Arrafat, die könnten in Paris auch an Altersschwäche gestorben sein, aber so genau wurde das auch nicht untersucht. Der selbst schwer belastete Hauptbelastungszeuge im Millionenschweren Transnuklear-Prozess in Hanau hat unter den Augen des Wachpersonals abgeblich Selbstmord begangen. Mit einer Rasierklinge, die ebenso angeblich “zur Standardausstattung einer Untersuchungshaftzelle gehört”. Der Mann hatte eine Nassrasur-Allergie und rasierte sich immer trocken, bei jedem Kleindealer-Kronzeugen wird die Zelle nach möglichen Selbstmordwerkzeugen gefilzt, damit nix passiert …

Wollte schon Sarkozy Chavez töten lassen?

Der venzuelanische Geheimdienst hat ja bereits einen Killer gefasst, der vom französischen Geheimdienst ausgebildet und bewaffnet auf Chavez angesetzt war. Der wurde dann in sein Heimatland abgeschoben. Davon wurde nicht sonderlich breit in unseren Medien berichtet… auch weil der Mossad seine Schmutzfinger mit im Spiel hatte… na ja Schmutzfinger ist etwas harmlos: KillerFinger am Abzug. Der Mann wurde vom Mossad ausgebildet, das hat er gestanden …. Man sollte Mal den Niebel fragen, wieviele Euros an die Putschisten in Venezuela geflossen sind, nur die offiziellen Flüsse !!!

SARKOZY ORDNETE MORD AN VENEZUELAS PRÄSIDENT CHÁVEZ AN
Israel wieder mit im Spiel – von keinem €-$-Mainstream-Medium gemeldet

Venezuelas Justizministerin Iris Varela teilte in ihren Meldungen über Twitter mit, dass der als Frederic Laurent Bouquet  identifizierte französische Bürger am 20.Dezember 2012 aus Venezuela ausgewiesen wurde.

Vor Gericht gab Bouquet zu, ein Training in Israel absolviert zu haben und ein Agent des französischen Geheimdienstes DGSE zu sein. Er gestand des Weiteren, dass er ein Attentat zur Ermordung des verfassungsmäßigen venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez vorbereitete.
Herr Bouquet wurde am 18. Juni 2009 zusammen mit 3 Bürgern aus der Dominikanischen Republik festgenommen. Diese Personen besaßen ein ansehnliches Arsenal an Waffen. Die Kriminalpolizei Venezuelas fand in der Wohnung von Bouquet 500 Gramm C4 Plastiksprengstoff, welcher nur bei Militärs und Geheimdiensten Verwendung findet. Die Beamten fanden des Weiteren in
besagter Wohnung 14 Sturmgewehre, von denen fünf für Scharfschützen mit Zielfernrohren ausgestattet waren, während fünf weitere über Laserzielvorrichtungen und eines über Schalldämpfer verfügte. Zu jenem Arsenal zählten auch besondere Verbindungskabel und Zündschnüre, 11 elektronische Sprengsätze, 19.721 Schuf Munition für verschiedene Kaliber, 3 Maschinenpistolen, 3 weitere Pistolen verschiedener Kaliber, 11 Funkgeräte, 3 Walkie-Talkie und eine Funkerausrüstung, 5 Jagdgewehre Kaliber 12 Millimeter, 2 schusssichere Westen, 7 militärische Uniformen, 8 Granaten, 1 Gasmaske, 1 Kampfmesser, 9 mit Schießpulver gefüllte Behälter.
Vor Gericht gab Bouquet zu, ein Training in Israel absolviert zu haben und ein Agent des französischen Geheimdienstes DGSE zu sein. Er gestand des Weiteren, dass er ein Attentat zur Ermordung des verfassungsmäßigen venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez vorbereitete.

Die venezolanischen Behörden haben bis jetzt dieses Thema nicht erwähnt. Die Tatsachen wurden vom Sprecher des französischen Außenministers bestätigt.

http://www.steinbergrecherche.com weist -ohne diese Veröffentlichung zu erwähnen- darauf hin, dass nach Presssemeldungen Sarcozy lediglich finanziert habe. SIEHE HIER:

Unzählige Male haben US-Präsidenten Attentate auf Fidel Castro befohlen; keins klappte. Nicolas Sarkozy soll ein Attentat auf Hugo Chávez finanziert haben; auch das klappte nicht. (Thierry Meyssans Voltairenet behauptet mehr, als von dieser Geschichte wirklich belegbar ist, siehe Latin American Herald Tribune)

Quelle: http://www.barth-engelbart.de/?p=3043