War der Paris-Attentäter Tunesier?

Dinoban Birthay tunisia-flag-svg

Dem schockierend dummen brutalen Anschlag in Paris am 13.November folgte ein ebenso dummer, aber weit weniger brutaler Anschlag: Ein Mann lief am Gedenktag der Charlie Hebdo-Anschläge mit Allahu- Akbar-Rufen und gezücktem Messer auf ein Polizeikommissariat zu. Der Täter war angeblich ein Tunesier, aber vermutlich doch eher ein Marokkaner, der genau genommen Selbstmord mit Polizeihilfe beging. Sein Handy lieferte jedoch Hinweise, die nach Deutschland führen sollen. Die folgende Panikmache hilft Militaristen, ihre Angriffe auf Moslems fortzusetzen, das Bild von Moslems als irre Killer zu festigen und die Öffentlichkeit zu täuschen. Der einzige Weg für Gerechtigkeit zu kämpfen kann aber darin liegen, die fehlgeleitete westliche Öffentlichkeit über die Untaten ihrer Führung gegen Moslems zu informieren.

Der Täter trug neben einer Selbstmord-Attentäter-Westen-Attrappe ein arabisches Bekennerschreiben bei sich, auf dem nach Angaben der Staatsanwaltschaft die IS-Fahne abgebildet war. Laut Le Monde soll im Schreiben ein Name genannt sein, Tarek B., angeblich aus Tunis. Danach folgt ein Treuebekenntnis zu Abu Bakr al-Bagdadi, dem IS-Chef, dazu die Erklärung, dass die Attacke eine Antwort auf die französischen Luftangriffe in Syrien sei.

A la ligne suivante, il est fait mention d’une identité commençant par « Tarek B. » et, à la troisième ligne, de la ville de « Tunis ». La suite, rédigée en arabe, contient une allégeance à Abou Bakr Al-Baghdadi, chef de l’organisation Etat islamique, et affirme que cette attaque est une réponse aux bombardements en Syrie. Le Monde
Verbindung nach Deutschland?

Der Abgleich der Fingerabdrücke des Täters mit Datenbanken soll allerdings eine Identität ergeben haben, die nicht mit dem Namen Tarek übereinstimmt, sondern auf Sallah Ali lautet, ein gebürtiger Marokkaner, der im Jahr 2013 wegen eines Diebstahls in Südfrankreich festgenommen wurde und die Verpflichtung hatte, das Land zu verlassen. Die Staatsanwaltschaft verlautbarte jedoch auch, dass die Identität, die der Mann damals als die seine ausgab, nie bestätigt wurde, weil er keine Papiere besaß und keinen festen Wohnsitz hatte. Zudem trug der Mann ein Mobiltelefon bei sich mit einer deutschen SIM-Karte und SMS-Nachrichten, die von Deutschland aus verschickt wurden, sowie arabische Apps, das Handy werde weiter analysiert.

Der Vorname von al-Bagdadi, Abū Bakr, leitet sich von der Kunya des ersten Kalifen Abu Bakr (Vater des Bakr) ab, dessen eigentlicher Name ʿAbdallāh (Diener Allahs) war. Der IS steht wie Al Qaida im Verdacht, eine wohl teilweise entglittene False-Flag-Operation der USA zu sein, um den Nahen Osten tiefer in Gewalt und Chaos zu treiben. Damit soll der „Krieg gegen den Terror“ angefacht werden, mit dem die US-Führungseliten ihre Untaten rechtfertigen wollen, weiterhin Milliarden in Militär zu stecken und die USA faktisch unter Kriegsrecht zu stellen. So wird die Aufklärung der zahlreichen Staatsverbrechen unter dem Deckmantel der Geheimhaltung erstickt und die Öffentlichkeit weiter in Angst gehalten.

3 Gedanken zu “War der Paris-Attentäter Tunesier?

  1. suicide-by-cop? in den USA eine völlig normale Selbstmord-Variante -es genügt ein waffenähnlicher Gegenstand und schnelle Bewegungen in Sichtweite von Polizisten (schwarze Hautfarbe hilfreich)

  2. Lustig war ja auch, wie die Waffe des Täters im Verlauf der Berichterstattung sich entwickelte: Erst wars ein Messer, dann ein Hackmesser, am Abend hatte dieses sich zum Hackebeil weiterentwickelt -vielleicht bringts die Waffe übers Wochenende noch bis zur Streitaxt oder Hellebarde?

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