MH-17: Es wird eng für das Vertuscher-Kartell

Gilbert Perry ##MH-17_Sonnenblumen

Zeitlich wird es eng für die Regierungen der Ukraine, Niederlande und Malaysias, endlich die Öffentlichkeit über den Stand ihrer Bemühungen um Vertuschung zu informieren, denn nach den Standards der International Civil Aviation Organization (ICAO) muss der Bericht über eine Absturzursache spätestens  innerhalb eines Jahres vorgelegt werden -also in zwei Wochen. Wir warten bereits 50 Wochen auf eine Freigabe der NSA-Fotos und -Daten durch die USA, die aber wohl weiter geheim gehalten werden sollen. Die Niederländer deuten jetzt an, die ICAO-Regeln brechen zu wollen und weiter zu mauern -sie wettern weiter über Behinderungen durch die abtrünnige Republik Luhansk.

MH17_Flugplan

Figure 2: Image of the Dnipropetrovs’k FIR, CTA 2 and 4, the flown (red line) and ATC cleared (dotted red line) route of flight MH17. Also the aircraft type and flight level of the three commercial aircraft flying in the same area are shown. The image depicts the situation at 13:20 hrs.

Der Dutch Safety Board konstatierte jetzt in einem offenen Brief an die ICAO, dass der immer noch geheim gehaltene Bericht den beteiligten Ländern bereits seit einem Monat vorliegt (unten im Wortlaut: „Progress of the MH17 investigation“). Deren Behörden haben zwar das Recht, binnen zwei Monaten Kommentare beizulegen, aber nicht, ihn weiter zu verstecken. Der Dutch Safety Board wird ggf. die Kommentare bewerten und dann einen endgültigen Bericht vorlegen -jedoch erst im Oktober! Diese Abweichung von den ICAO-Regeln stellt einen einmaligen Präzedenzfall in der Geschichte der Luftfahrt dar (woran wir uns bei den USA wohl gewöhnen müssen: Ein solcher Präzedenzfall war es auch schon, die bolivianische Präsidentenmaschine im letzten Jahr zur Landung in Wien zu zwingen). In dem Bericht soll es neben der Absturzursache (Buk-Rakete vs. Beschuss durch  Kampfjet) darum gehen, ob die von Kiew avisierte Flugroute für MH-17 korrekt war oder der Flugraum nicht wegen Kriegshandlungen hätte gesperrt werden müssen. Kiew versäumte dies damals, vermutlich um lieber Geld für die Überflugrechte zu kassieren. Hinterbliebene von Opfern verklagen deswegen die Ukraine, aber auch die deutsche Bundesregierung -die USA halten sich aus guten Gründen bedeckt. Ferner soll es auch darum gehen, ob bei der Informatierung der Hinterbliebenen Fehler gemacht wurden (was sicher die Niederländer interessiert).

UN-Tribunal zu MH17 gefordert

Der das internationale Untersuchungsteam leitende niederländische Staatsanwalt Fred Westerbeke erklärte gestern, dass man die Untersuchung erfolgreich abzuschließen gedenke. Westerbeke unterstützt Malaysia und die Niederlande bei ihrer Forderung nach einem UN-Tribunal. Man gehe davon aus, dass MH17 von einer Buk-Rakete abgeschossen wurde, könne aber noch nicht andere Theorien ausschließen. Man habe viele Daten ausgewertet und 100 Zeugen befragt, aber man werde bis Ende 2015, wahrscheinlich länger, brauchen, um den Fall abzuschließen. Staatsanwalt Fred Westerbeke erklärte, Ende des Jahres, wahrscheinlich später werde der Bericht vorgelegt -deutlich später als die ICAO-Regeln erlauben. Ein Problem dabei sei, dass die an der Untersuchung beteiligten Regierungen (Ukraine, Niederlande, Australien, Belgien sowie Malaysia und Eurojust) die Veröffentlichung von Details verhindern können.

Die läppischen „Recherchen“, welche die dubiose Website Bellingcat mit großem Mainstream-Medienecho bei ARD & Co. verbreitet hatte , werden als wenig glaubwürdig betrachtet. Wirtschaftsfahnder der Wifka sollen dagegen dank Millionen-Belohnung Informationen bekommen haben, deren Glaubwürdigkeit zu prüfen wäre. Die Wifka hatte 30 Millionen US-Dollar für Hinweise auf die Täter und weitere 17 Millionen US-Dollar für Hinweise auf Vertuschungen durch Staaten ausgelobt. Russland informierte inzwischen darüber, dass auch die Putsch-Regierung in Kiew im Besitz eines Buk-M1-Systems gewesen sein könnte, was der Präsidentenberater von Poroschenko weiterhin bestreitet.

Luftraum

International Civil Aviation Organization: ICAO-Luftraumaufteilung

The Dutch Safety Board has reported on the progress of the investigation into the MH17 crash to the International Civil Aviation Organization (ICAO ). Such a report is required by Article 6.6 of ICAO Annex 13, which obligates the Dutch Safety Board to release an interim statement one year after the occurrence. In this interim statement, the Dutch Safety Board briefly clarifies which steps have been taken in the past year and when the final reports are expected to be published. Below is the full text, which was sent to ICAO on 1 July 2015.
Progress of the MH17 Investigation
The Dutch Safety Board is investigating the crash of flight MH17, which happened on Thursday, 17 July 2014, in the Donetsk area (Ukraine). The Board is making every effort to give as clear a picture as possible of the cause of the crash. With 17 July 2015 coming up soon, a year after the crash, the Dutch Safety Board is reporting on the progress of the investigation in accordance with Article 6.6 of Annex 13 to the convention on International Civil Aviation.
The investigation is being carried out on the basis of the standards and recommended practices as described in the aforementioned ICAO Annex 13. The State in which the incident occurred (Ukraine) has delegated the investigation to the Dutch Safety Board. The Dutch Safety Board is therefore in charge of the investigation and directs the international team of investigators. The investigation team is composed of specialists from Malaysia, Ukraine, the United States, the Russian Federation, the United Kingdom, Australia and the Netherlands.
In addition to the international investigation into the cause of the crash, the Dutch Safety Board is also investigating the decision-making process pertaining to safety when determining flight routes, as well as the availability of passenger information.
The Dutch Safety Board published a preliminary report containing its first findings regarding the crash of flight MH17 on Tuesday, 9 September 2014. The preliminary report contains the initial data from the investigation into the cause of the crash based on the sources that were available to the Dutch Safety Board.
The draft final reports on the investigation into the crash and the investigation pertaining to flight routes were made available to the accredited representatives of the participating States on Tuesday, 2 June. In accordance with ICAO Annex 13, they have sixty days to submit comments on the reports. The Dutch Safety Board will then assess the submitted comments and draw up the definitive final reports. The consultation period the investigation into the availability of passenger information has ended. The Board expects to publish the final reports in the first half of October 2015.

siehe auch

MH17-Ente: ARD-Propaganda steht mit dem Rücken zur Wand

Ukraine-Putsch, MH-17 und Snowdens Asyl in Russland

Big Bohei um MH-17-Foto

 

9 Gedanken zu “MH-17: Es wird eng für das Vertuscher-Kartell

  1. „Kiew versäumte dies damals, vermutlich um lieber Geld für die Überflugrechte zu kassieren.“

    damit haben Sie wohl unbemerkt für sich selbst die Theorie der Unschuld der Putschregierung untermauert. Das sollten Sie deutlicher als einer der kursierenden, womöglich von Tätern verbreiteten, Theorien kennzeichnen.

    In Gegenteil: bei aller zu Tage getretenen gezielten Vertuschungsaktivität muss diese von USA installierte und gelenkte Putschregierung in Verdacht stehen, MH17 in voller Absicht abgeschossen zu haben, um es den Rebellen und sogar mit nachweislichen Versuchen, Russland anzuhängen. Die abgestimmte Vertuschungskampagne, die alle westlichen Regierungen und Hauptmedien umfasst spricht zudem für die Hand der USA. Der Besuch des CIA Chefs in April 2014 beim „Jaz“ kann auf eine wichtige Absprache unter höchster Geheimhaltung hinweisen.

    Ich vermerke es noch mal: bald 1 Jahr und NIEMAND fragt nach dem/den Luftlotsen. Warum der Kurs um 14 km nach Norden umgelenkt wurde, was sagt Luftlotse aus, lebt der noch, wie er heißt. Der wichtigste Zeuge interessiert nicht die Bohne. Gewöhnlich zeugt es von Vertuschungen seuitens der Täter.

    • Sehe ich auch so. Das trägt alles wieder die Handschrift von CIA/Nato.
      Offensichtlich brauchen sie diesmal länger zum fingieren der Beweise.
      Vielleicht auch weil die Öffentlichkeit in diesem Fall schon zu skeptisch ist gegenüber der westlichen Propaganda.

    • Ja, ich frage mich auch WO ist Carlos der Fluglotse? Wieso fragt niemand, nicht mal die Russen danach? Direkt nach dem Abschuss hat er noch getwittert. Und dann auf einmal Stille. Wurde er bezahlt damit er verschwindet -oder einfach eliminiert? Wieso wurden die Gespräche mit dem Ukrainischen Tower nie veröffentlicht? Es ist Vertuschung im gange und die Holländer sind die Verantworlichen. Rutte will offenbar keine Aufklärung.

  2. Folgende Wrackteile am Cockpit (Compact Magazin Fotos) belegen eindeutig einen Abschuß der ukrainischen Luftwaffe eines Jagdbombers ,
    welcher die Fähigkeit besitzt in 14.000 Meter Höhe per Bordkanone das Flugzeug abzuschießen !
    Einschußlöcher von 30 mm Durchmesser haben den Piloten sofort getötet !
    Da Rußland (Sattelitenfotos) zu keiner Zeit den ukrainischen Luftraum verletzt hat , kann es nur auf
    Frau Nuland (Verbrecherin der USA !) der Abschußbefehl der USA Mafia Pentagon gewesen sein !!!
    Etwas trockener Humor : Folgende mögliche USA Mafia-Alientheorie ist auszuschließen !!!

    Deutlicher geht es nimmer , es waren Sündenbockpläne der USA um Rußland die Kriegsschuld in Europa
    in die Schuhe zu schieben ! Jetzt haben wir unter den sogenannten NATO-Übungen (Psychopat Stoltenberg)
    die Kriegsvorbereitungen der uSA auf deutschem benutzten Boden voll als Aufmarschgebiet und späteres
    Schlachtfeld gegen Rußland im Gange !!! BRiD Bürger aufwachen aus dem Tätschelschlaf der USA !

    Army go Home above Atlantik ist das Motto der Friedensmahnwache Münsterland vor dem US.NATO
    geführten Hauptquartier in Münster am Neutor jeden Montag der deutschen Einwohner und der noch
    bürgenden
    willenden deutschen Bürger für diese Räuberbande der Bundesregierung !
    (Demotermine sind meistens Montag Nachmittag dort )

    Freundlichen Gruß
    Westfalen Adler

  3. Im grunde genommen brauchen wir doch gar keine Veroeffentlichung des Berichtes mehr. Waeren -wie die USA und ihre Vasallen behaupten- tatsaechlich die Russen oder die Aufstaendischen im Osten der Ukraine die Taeter, waeren doch schon alle Berichte veroeffentlich worden. Also ist es doch fuer jeden, der noch denken kann glasklar, wer dahintersteckt: die Nazi-Ukraine und vermutlich auch die USA.

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