Ukraine-Panikmache vom SPIEGEL: „Ab 5 Uhr 45 wird jetzt zurückgeschossen!“

Gilbert Perry blackwater

Als SPIEGEL Online am letzten Freitag gegen 17:20 meldete „Konflikt um Grenzverletzung: Ukrainische Truppen greifen russischen Konvoi an“, stürzten die Börsen ab. Schnell stellte sich diese Panikmache als Falschmeldung heraus. SPIEGEL Online hatte eine Propagandalüge der Kiewer Putsch-Regierung ungeprüft als Tatsache hingestellt, um erneut Hysterie zu verbreiten. Samstag musste SPIEGEL-Mann in der Ukraine, Christian Neef, den online gemeldeten Angriff in einem heuchlerischen Dementi relativieren. Bilderberger-Propaganda oder Börsenschwindel?

Alle lachen jetzt über die Kiewer Kriegsente“. Aber unseren kriegslüsternen Mainstreamern war es am börsensensiblen Freitagnachmittag bitter ernst mit der Panikmache. Stern.de trompetete „Ukrainisches Militär greift russische Armee an„, „Ukrainische Armee nimmt russische Militärfahrzeuge unter Beschuss“ legte Zeit-Online nach und n24 vermeldete „Ukrainische Armee greift russischen Konvoi an„, so die Bertelsmann-Medienarmada mit ihrem Flaggschiff SPIEGEL, einst „Sturmgeschütz der Demokratie“ nun wohl eher der Demagogie.

Und was war wirklich geschehen? Freitagnacht hatten zwei britische und ein russischer Journalist vom Magazin „The New Times“, beobachtet was ihrer Ansicht nach ein Übertritt der russisch-ukrainischen Grenze von einer Kolonne mit 23 Fahrzeugen war. Während die beiden britischen Kollegen keine „Belege“ vorwiesen, veröffentlichte der russische Journalist Sergej Hasow-Kasija vier Photos, jedoch von derart schlechter Qualität, dass sie kaum als Beweis für die gemeldeten Schützenpanzer und Begleit-LKWs gelten können. Möglich ist, dass die drei Journalisten eine russische Grenzkontrolle beobachtet haben und selbst nicht genau wussten, wo die Grenze genau verläuft – so die offizielle russische Version, die sich über den „Phantom-Konvoi“ lustig machte.

Spiegel: „Sturmgeschütz der Demagogie“

Alle anderen Deutungen sind angesichts der minderwertigen Belege, die bislang auch nicht weiter bestätigt werden##Spiegel-StopPutin konnten, nur Spekulation bzw. wie mal wieder beim SPIEGEL reine Kriegshetze. Ob die Bertelsmann-Postille reine Bilderberger-Propaganda betrieb oder sich ein paar Redakteure durch den von ihnen ausgelösten kleinen Börsencrash schnell eine goldene Nase verdienen wollten wissen wir nicht.

Auf jeden Fall hat das Blatt, das sich den Spitznamen „BILD am Montag“ wieder einmal mehr als verdiente, erneut auf zynische Weise die Kriegsgefahr geschürt. In einer Situation die gerade durch die deutsche Journaille immer brisanter wird sind es scheinbar nur die Russen, die ruhig Blut bewahren. Der „Phantom-Konvoi“ soll noch in der gleichen Nacht auf ukrainischem Gebiet durch Artillerie der ukrainischen Regierungstruppen vernichtet worden sein. Dies behauptete am Freitagnachmittag in Kiew Präsident Poroschenko per Pressemitteilung und telefonisch gegenüber dem britischen Premier Cameron.

Doch auch Poroschenko hatte nicht den geringsten Beleg für seine Behauptungen, weder Filmaufnahmen, noch Photos, noch wenigstens gefälschte Augenzeugenberichte, geschweige denn Satellitenbilder aus dem Pentagon. Offizielle Pressemeldung der ukrainischen Regierung sind oft reine Propaganda, was auch Journalisten bekannt ist. Klüger war der britische Guardian, der zeitgleich mit dem SPIEGEL die Falschmeldung wenigstens in Anführungszeichen setzte: „Ukrainischer Präsident behauptet, dass russische Fahrzeuge, die die Grenze überschritten haben, zerstört wurden“. Dass weitere deutsche Hetzmedien wie Springers WELT die Propaganda der Putsch-Regierung heraus trompeteten kann auch keine Entschuldigung sein. Der rechtskonservativ-libertäre US-Kritiker Paul Craig Roberts, sicher nicht der Sowjet- oder Russenliebe verdächtig, sieht eine typische CIA-Fake-Story hinter dem Geschehen und macht sich besonders über die deutschen Mainstream-Medien lustig:

Now we have the media story of the armored Russian column that allegedly crossed into Ukraine and was destroyed by Ukraine’s rag-tag forces that ISIS would eliminate in a few minutes. British reporters fabricated this story or were handed it by a CIA operative working to build a war narrative. The disreputable BBC hyped the story without investigating. The German media, including Die Welt, blared the story throughout Germany without concern at the absence of any evidence. Reuters news agency, also with no investigation, spread the story.” Paul Craig Roberts

NDS meldete, dass SPIEGEL Online auf Facebook auf die Frage eines Lesers, ob man denn „konkrete Belege“ hätte, dass russische Truppen die Grenze zur Ukraine überschritten hätten, mit der Gegenfrage antwortete, ob es denn „eigentlich konkrete Belege gäbe, dass dem nicht so sei“. So ähnlich hätte Goebbels wohl 1939 auch die von Nazis fingierte Grenzverletzung polnischer Truppen verteidigen können, die den Zweiten Weltkrieg auslöste: „Seit 5 Uhr 45 wird jetzt zurück geschossen!“

„Beinahe tragikomisch“ finden die NDS das Dementi des SPIEGEL-Ukraineexperten Christian Neef, der auch für den ##FoghBushCamp Davidzynischen „Stoppt Putin jetzt!“-Hetztitel des SPIEGEL mitverantwortlich war. Neef rechtfertigt sich damit, dass Agenturen und andere Onlinedienste auch „Militärintervention in der Ukraine“ titelten, obwohl „so manche Mitteilung der Kiewer Militärs nicht stimmt“. Besonders dümmlich ist die Ausrede Neefs, dass auch Nato-Generalsekretär Anders Fogh „Saddam hat Massenvernichtungswaffen“ Rasmussen habe den Einfall der russischen Armee in die Ostukraine bestätigt.

NATO-Sprecher Rasmussen will inzwischen eine „hohe Wahrscheinlichkeit“ für eine militärische Intervention Russlands in der Ukraine sehen. Diese Invasion würde wahrscheinlich unter dem Deckmantel humanitärer Hilfsleistungen erfolgen würde, so Rasmussen im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters.

Rasmussen als Führer jener Westmächte, die unter dem Vorwand angeblich „humanitärer Interventionen“ in den vergangenen Dekaden von Belgrad bis Tripolis Länder niederbombten und -schossen, warnt nun Putin vor einer „humanitären Intervention“ in der Ukraine. Während der Schokoladen-Milliardär und Putsch-Präsident von Natos Gnaden Panzer gegen sein eigenes Volk rollen lässt, Krankenhäuser und Kindergärten bombardiert und eine humanitäre Krise zu verantworten hat, denken Westmedien wie der SPIEGEL nur an eins: Putin zu dämonisieren. Man will auf Teufel komm raus einen Vorwand finden, damit die Nato ein weiteres Land mit ihrer den Boden für Generationen verseuchenden Uran-Munition verwüsten kann. Dafür greifen die Schmierfinken zu jedem Strohhalm, ob von Kiewer Propagandisten oder ihrem Nato-Mastermind Rasmussen geliefert.

Kriegshetzer Stefan Kornelius in der Süddeutschen Zeitung hat die „weißen Lastwagen“ Putins in seiner manipulativen Kampagne ebenso benutzt wie andere Mainstreamer. Und Anders Fogh Rasmussen hat sich bislang noch immer als zynischer Kriegstreiber im Dienste der Westoligarchen, Bilderberger und Pentagon-Rüstungsmafia erwiesen. Die Börsenkurse von Rüstungsfirmen und Stahlkochern stiegen nach dem Kriegshetze-Crash vom Freitag diese Woche übrigens besonders kräftig an. Vielleicht war das ja diesmal der Hauptgrund für die Panikmache gegen Putin.

16 Gedanken zu “Ukraine-Panikmache vom SPIEGEL: „Ab 5 Uhr 45 wird jetzt zurückgeschossen!“

    • Für oberschleswische Altnazispiegle-Abonnents?
      War dieser Nazi Nannen nicht by the SPIEGEL?
      Oder war Hitlerbücher-STERN?
      Aber SPIEGLE hat doch immer Reichstagsbrand mit verrückte Einzeltäter erklären wolle, war wohl Lee H. Oswald sen.?

  1. Das ist doch nur einfache Börsenmanipulation
    Hier geht’s nur um Kohle machen
    Wer da wohl wieder dahinter steckt….
    Zion lässt gruessen

  2. hm… , wer brav das Brot fremder Herren genießt, der muss wohl auch deren Lieder singen. Ich denke jedoch, der Ton ändert sich. Die Zusammenhänge werden sichtbar. Wem nutzt welches Netzwerk. Der einst verlachte Konsument und Wähler erkennt hier zunehmend die Demokratie-Disharmonie. Erlebte Wirklichkeit und propagierte Nachricht treten sich gegenseitig immer heftiger auf die Füße. Wer hierbei stolpert, ist für mich also klar: niemand braucht die abgehobene Elite. Denn wer bisher imstande ist alle Eliten zu nähren, sie in Samt und Seide zu kleiden, der wird sicher nicht weinen, wenn er künftig zur guten Abwechslung die Frucht seiner Arbeit ausschließlich mal selbst genießt…

  3. Putin ist an allem schuld
    Wenn es regnet oder schneit,
    dann ist Putin wohl nicht weit!
    Wenn die Katze Junge kriegt:
    rate mal, an wem das liegt?
    Die Frau ein Häschen klein gebar:
    rate mal, wer das wohl war?
    Wenn unsre Tanja lauthals weint,
    hat sie Putin wohl gemeint.
    Holt dich ein Gewitter ein,
    kann das die Hand des Kreml sein.
    Schnee und Kälte, Sturmgebraus
    sieht nach Putins Rache aus.

    Aus Compact: PoesieOnline
    https://www.compact-online.de/putin-ist-allem-schuld/

  4. Mein Gott, immer dieser Unsinn zu Gleiwitz, wahrscheinlich hat der Autor keine Ahnung von den Zuständen an der Grenze D-Pl unmittelbar vor dem 01.09.1939.

    Die ganze Geschichte mit dem SS-Fake in Gleiwitz, stammt vom Herrn Naujock. Der war bei der SS und war davor ein Krimineller gewesen. 1944 begab er sich in brit. Gefangenschaft und nach etwa einem Jahr liebevoller Aufmerksamkeit durch den brit. Geheimdienst, gab es plötzlich sein Geständnis zum Gleiwitzer Fake durch die SS. Seit diesem Zeitpunkt schreiben alle „Historiker“ das ab. Naujock wurde nach dem „Geständnis“ entlassen und für nichts belangt, sicherlich Zufall.

    Nach dem 01.09.39 haben die pöhsen Nazis dann auch noch Gleiwitz kaum benutzt in ihrer Propaganda. Aber klar, man zieht ja so eine Operation auf, um die dann größtenteils zu vergessen. Insbesondere wenn man völlig unzweifelhaft echte Vorfälle zur Auswahl hatte und auch ständig darüber berichtete (siehe nächster Absatz). Und die ganzen Kriegsgegner haben nie ein Wort über ein Fake bei Gleiwitz verloren, bis Naujock um die Ecke kam, nach dem Kriegsende 45 also.

    Pl. Flak beschoß 3x zivile Lufthansamaschinen über der neutralen Ostsee. 3x schoß pl Artillerie in dt. Grenzortschaften. Zehntausende Flüchtlinge aus Polen, hatten sich über die Grenze gerettet, die Aufnahmelagerlager waren überbelegt. Der Grenzübertritt war lebensgefährlich, Zustände wie später an der Mauer, nur ohne das Bauwerk, jedoch mit pl. Todesschützen.

    Entschuldigung wenn man da so „leichte“ Zweifel an der Glaubwürdigkeit der offiziellen Darstellung hat, insbesondere wenn man um die ungeheuerlichen Methoden beim MIT weis, mit denen da Belastungsmaterial erschaffen wurde, was heute als Dokument XY gilt und damit historisch befohlene Wahrheit darstellt.

    • Aha, die „pöhsen“ Nazis waren also in Wahrheit Pazifisten, haben sich nur ein bisserl selbst verteidigt gegen die pösepösen Polen und sozusagen in Putativnotwehr versucht, die Welt zu erobern.
      Danke für diese Fantasieproduktion -die sogar ohne gefakte Quellenfalschhinweise auskommt.
      Mal im Enrst -welcher verlogene Naziopi hat dir den Bären denn aufgebunden?

  5. Ich denke auch, die deutsche Schuldfrage(n) wird einseitig lanciert und aus „gutem“ Grund überbewertet. Wem bis in alle Ewigkeit wegen Staatsraison Schuldkomplex auf Schuldkomplex eingeflößt wird (angefangen in Schulen u. weiter z.B. übers TV), der ist schließlich handzahm und arbeitet gern doppelt hart, um sich von der ewigen Schuld freizukaufen…

    Und wer mal dieses Thema vorsichtig im privaten Kreis anspricht, bekommt (wenigstens) ein „wir wollen doch die Vergangenheit ruhen lassen!“ zu hören. Dumm nur, dass solche Gutmenschen-Freunde nicht mal ansatzweise auf den Gedanken kommen, dass einige bestimmte (Andere) sehr wohl und ganz vorzüglich im Jetzt von der Vergangenheit leben!!! Tja… ich denke aber, schon bald wird so manches Geschichtsbild gut überarbeitet und umgeschrieben…

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